[Mannheim] Spontandemo gegen Repression!

Anlässlich der aktuellen Repressionswelle gegen antifaschstische Aktivist_innen in Baden-Württemberg haben heute ca. 60 Menschen unangemeldet in der Mannheimer Neckarstadt-West demonstriert. Die Demonstration war ausdrucksstark, laut und kreativ. Es wurden kleinere Barrikaden errichtet, die die eintreffenden Bullen auf Abstand hielten. Die mitgebrachten Flugblätter konnten so ohne weiteres verteilt werden und erreichten viele Passant_innen.

Video der Spontandemonstration:

Hier der Text des Flugblatts:

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[Mannheim] Pressemitteilung zu brutalem Repressionsschlag gegen Antifaschist_innen!

Am Dienstag, 08.10.2013 wurden morgens gegen 6 Uhr die Wohnungen von drei Mannheimer Antifaschist_innen von einem martialischen Polizeiaufgebot durchsucht. In Gruppen von bis zu 15 Uniformierten drangen die Polizeibeamt_innen in die Wohnungen der Betroffenen ein und bedrohten die Anwesenden teilweise mit gezogenen Schusswaffen. In einem Fall brach das Kommando sogar die Wohnungstür mit einem Rammbock auf, nachdem auf ihr Klingeln hin nicht schnell genug geöffnet wurde. Einzelne Mitbewohner_innen der Beschuldigten mussten sich bei dem brutalen Überfall mit erhobenen Händen niederknien, eine Mitbewohnerin wurde gezwungen, sich bei geöffneter Tür anzuziehen. Den Bewohner_innen wurde verwehrt, die Durchsuchung durch Anwesenheit in den einzelnen Räumen zu bezeugen. In zwei WGs wurden die Räume sowie das Innere der Schränke von den Cops komplett abgefilmt. (mehr…)

[Göppingen] »Nazis stoppen!« – Kein Naziaufmarsch am 12. Oktober 2013!

Die Faschisten in der Region Göppingen haben in den letzten Jahren eine aktive Naziszene aufgebaut. Allein im letzten Jahr veranstalteten die selbsternannten “Autonomen Nationalisten Göppingen” fünf Kundgebungen und Demonstrationen und fielen immer wieder auf, durch Bedrohungen und Angriffe gegen Menschen, die nicht in ihre beschränkte Weltanschauung passen. Am 12. Oktober wollen sie nun erneut aufmarschieren. Das lassen wir uns nicht bieten!

Die Stadt Göppingen ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich Naziszenen entwickeln können, wenn sie nicht frühzeitig als Problem erkannt und bekämpft, sondern stattdessen von Lokalpolitik und Stadtverwaltung verheimlicht und verharmlost werden. Wenn Nazis auf diese Art Raum geboten wird, nutzen sie diesen und breiten sich aus. Bringt man ihnen Gleichgültigkeit oder gar Toleranz entgegen, so zeigen sie verstärkte Präsenz durch Angriffe und Agitation. Jedes selbstbestimmte öffentliche Auftreten der Faschisten stärkt sie nach Innen und ist eine unmissverständliche Drohgebärde nach Außen. Je stärker und durchsetzungsfähiger sie sich dabei geben können, desto anziehender wirkt der Auftritt auf rechtsoffene SympathisantInnen, desto höher also die Gefahr von weiterem Zulauf.

Seit nunmehr über 90 Jahren morden sich der Faschismus und seine Vertreter durch die Geschichte. Mindestens 184 Tote durch Nazigewalt in der BRD seit 1990, die NSU-Morde und der rassistische Massenmord von Oslo sind aktuelle Beispiele der mörderischen Konsequenzen dieser Ideologie. (mehr…)

[UPDATE] Gegen die NPD-Kundgebung in Schifferstadt am Freitag!

Wie vor wenigen Tagen bereits bekannt wurde will die „Nationaldemokratische Partei Deutschlands“ (NPD) am kommenden Freitag, den 04. Oktober 2013 eine Kundgebung im vorderpfälzischen Schifferstadt durchführen.

Anmelderin der Nazikundgebung ist Dörthe Armstroff (NPD Kreisverband Weinstraße/Vorderpfalz). Unter dem Motto „Überfremdung stoppen – Kein Asylantenheim in Schifferstadt“ wollen die Neonazis ihre rassistische und menschenverachtende Hetze verbreiten.

Stattfinden soll die NPD-Kundgebung zwischen 18 und 20 Uhr auf dem Schillerplatz in der Innenstadt.
Ursprünglich wollten die Neonazis vor das neue Asylbewerber_innenheim in der Bahnhofstraße ziehen, was ihnen jedoch vom Ordnungsamt untersagt wurde.

In den vergangenen Wochen kam es bereits vor dem Einzug der ersten Flüchtlinge in deren neue Unterkunft zu rassistischer Stimmungsmache durch Anwohner_innen.

Ab 17 Uhr ruft das „Netzwerk gegen Rechte Gewalt und Rassismus Ludwigshafen / Vorderpfalz“ gemeinsam mit Gewerkschaften, Parteien und deren Jugendorganisationen zu einer von der Stadt Schifferstadt veranstalteten Gegenkundgebung unter dem Motto „Miteinander leben in Schifferstadt“ auf.
Diese soll vor dem Rathaus – also rund 300 Meter entfernt von der NPD-Kundgebung (und somit außerhalb von Hör- und Sichtweite) – stattfinden.

Weitere Informationen und Aktualisierungen findet ihr ab sofort im Twitter-Account der Antifa Schifferstadt:

www.twitter.com/antifa_s

Gegen Neonazis, Rassismus und soziale Ausgrenzung!
Für eine solidarische Gesellschaft – Refugees welcome!
Keine Stimme der NPD!
Alerta antifascista!

[Schifferstadt] NPD-Kundgebung gegen Asylbewerber_innenheim am kommenden Freitag!

Die faschistische „Nationaldemokratische Partei Deutschlands“ (NPD) plant am kommenden Freitag, den 04. Oktober 2013 eine Kundgebung im vorderpfälzischen Schifferstadt.

Unter dem Motto „Sicher leben – Asylflut stoppen“ / „Asylantenheim? Nein, danke!“ wollen die Neonazis zwischen 18 und 20 Uhr auf dem Schillerplatz in der Innenstadt gegen die Asylbewerber_innen hetzen, welche erst vor kurzem in ihre neue Unterkunft eingezogen sind.
Hier häuften sich bereits einige Wochen zuvor rassistische Äußerungen seitens der Anwohner_innen rund um das Asylbewerber_innenheim.

Angeblich soll ab 17 Uhr eine Gegenkundgebung am Schillerplatz angemeldet werden.

Weitere Informationen, etc. folgen zeitnah!

Gegen Neonazis, Rassismus und soziale Ausgrenzung!
Für eine solidarische Gesellschaft – Refugees welcome!
Es gibt kein ruhiges Hinterland!
Alerta antifascista!